Direktoren

Prof. Dr. Diethard Tautz
Prof. Dr. Diethard Tautz
Wissenschaftliches Mitglied (Direktor)
Telefon: + 49 4522 763-390
Fax: +49 4522 763-281
Raum: 241
Prof. Dr. Arne Traulsen
Prof. Dr. Arne Traulsen
Wissenschaftliches Mitglied (Direktor)
Telefon: + 49 4522 763-239
Fax: +49 4522 763-260
Raum: 104
Prof. Dr. Paul Rainey
Prof. Dr. Paul Rainey
Wissenschaftliches Mitglied (Direktor)
Telefon: + 49 4522 763-710
Fax: +49 4522 763-310
Raum: 107

Ansprechpartnerin

Dr. Kerstin Mehnert
Dr. Kerstin Mehnert
Wissenschaftliche Koordinatorin
Telefon: + 49 4522 763-233
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Raum: 116

Forschung

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Forschung am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie

Die Forschung am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie beschäftigt sich mit Themen rund um die Evolution. Zur Zeit gibt es drei Abteilungen mit mehreren Forschungsgruppen, sowie eine Reihe weiterer unabhängiger Forschungs- und Gastgruppen:

Evolution steht im Zentrum der aktuellen Antibiotika-Krise. Die Fähigkeit von Bakterien zur schnellen Anpassung wird jedoch bei der Entwicklung von Therapien meist ignoriert. Meine Arbeitsgruppe beleuchtet die evolutionären Mechanismen, die die bakterielle Anpassung an Antibiotika verstärken oder einschränken können.

Max-Planck Fellow Gruppe Antibiotikaresistenzevolution (Schulenburg)

Evolution steht im Zentrum der aktuellen Antibiotika-Krise. Die Fähigkeit von Bakterien zur schnellen Anpassung wird jedoch bei der Entwicklung von Therapien meist ignoriert. Meine Arbeitsgruppe beleuchtet die evolutionären Mechanismen, die die bakterielle Anpassung an Antibiotika verstärken oder einschränken können. [mehr]
Die Gruppe von Diethard Tautz arbeitet an der Identifizierung und Charakterisierung von Genen, die an evolutionären Anpassungsprozessen beteiligt sind. Als Modellsystem nutzt sie die Hausmaus (<em>Mus musculus</em>). Es wird ein breites Spektrum genomischer und anderer Technologien verwendet.<br />Zur Abteilung gehören die Forschungsgruppe Bioinformatik (Haubold), die Forschungsgruppe Evolutionäre Genetik von Fischen (Nolte) und die Forschungsgruppe Populationsgenetik (Reed).

Abteilung Evolutionsgenetik (Tautz)

Die Gruppe von Diethard Tautz arbeitet an der Identifizierung und Charakterisierung von Genen, die an evolutionären Anpassungsprozessen beteiligt sind. Als Modellsystem nutzt sie die Hausmaus (Mus musculus). Es wird ein breites Spektrum genomischer und anderer Technologien verwendet.
Zur Abteilung gehören die Forschungsgruppe Bioinformatik (Haubold), die Forschungsgruppe Evolutionäre Genetik von Fischen (Nolte) und die Forschungsgruppe Populationsgenetik (Reed). [mehr]
Die Forschungsgruppe für evolutionäre Theorie untersucht die zeitliche und räumliche Dynamik der Evolution. Wir wenden dabei Methoden der Mathematik, sowie Computersimulationen an. Unser Team ist interdisziplinär und besteht aus Biologen, Physikern, Mathematikern, Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern.

Abteilung Evolutionstheorie (Traulsen)

Die Forschungsgruppe für evolutionäre Theorie untersucht die zeitliche und räumliche Dynamik der Evolution. Wir wenden dabei Methoden der Mathematik, sowie Computersimulationen an. Unser Team ist interdisziplinär und besteht aus Biologen, Physikern, Mathematikern, Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern. [mehr]
Die Gruppe arbeitet sowohl mit theoretischen als auch mit empirischen Ansätzen. Sie beschäftigt sich insbesondere mit experimentellen Populationen von Mikroben, um evolutionsbiologische Prozesse zu untersuchen. Evolutionäre Übergänge zum Individualismus und der Ursprung von Vielzelligkeit üben eine grosse Faszination auf die Gruppe aus.

Abteilung Mikrobielle Populationsbiologie (Rainey)

Die Gruppe arbeitet sowohl mit theoretischen als auch mit empirischen Ansätzen. Sie beschäftigt sich insbesondere mit experimentellen Populationen von Mikroben, um evolutionsbiologische Prozesse zu untersuchen. Evolutionäre Übergänge zum Individualismus und der Ursprung von Vielzelligkeit üben eine grosse Faszination auf die Gruppe aus. [mehr]
<p>Mit unserer Forschung möchten wir verstehen, welche Gene dafür verantwortlich sind, dass ein Zugvogel weiß, wie er sein Überwinterungsgebiet findet und wann er losfliegen muss um rechtzeitig anzukommen, und welche Signalwege hierbei eine Rolle spielen.</p>

Max-Planck-Forschungsgruppe Verhaltensgenomik (Liedvogel)

Mit unserer Forschung möchten wir verstehen, welche Gene dafür verantwortlich sind, dass ein Zugvogel weiß, wie er sein Überwinterungsgebiet findet und wann er losfliegen muss um rechtzeitig anzukommen, und welche Signalwege hierbei eine Rolle spielen.

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Unsere Arbeit zielt darauf ab, die <strong>molekularen Grundlagen der Monduhr (circalunare Uhr)</strong> zu ermitteln. Gleichzeitig untersuchen wir, wie die Evolution biologische Uhren formt und so <strong>zeitliche Anpassungen</strong> an bestimmte Orte oder Lebensräume hervorbringt. Unser Modellorganismus, die marine Zuckmücke <strong><em>Clunio marinus</em></strong> (Diptera: Chironomidae), erlaubt es, beiden Fragen zugleich nachzugehen.

Max-Planck-Forschungsgruppe Biologische Uhren (Kaiser)

Unsere Arbeit zielt darauf ab, die molekularen Grundlagen der Monduhr (circalunare Uhr) zu ermitteln. Gleichzeitig untersuchen wir, wie die Evolution biologische Uhren formt und so zeitliche Anpassungen an bestimmte Orte oder Lebensräume hervorbringt. Unser Modellorganismus, die marine Zuckmücke Clunio marinus (Diptera: Chironomidae), erlaubt es, beiden Fragen zugleich nachzugehen. [mehr]
Die Arbeit der Gruppe Umwelt-Genomik fokussiert sich auf die Erforschung der Adaption von Parasiten zu ihren Wirten und zu der Umgebung, in der sie existieren. Als Modellsystem nutzen wir eine Gruppe eng verwandter pflanzlicher, pathogener Pilze von der Gattung Zymoseptoria. Wir nutzen genomische, transkriptomische, experimentelle und molekulare Ansätze, um die adaptive Evolution und Diversifikation von Zymoseptoria zu verstehen. In einer aktuell bearbeiteten Studie untersuchen wir die Wichtigkeit von verschiedenen Histon-Modifikationen auf die Gen-Regulation und Genom-Stabilität.<br /><br />

Max-Planck Fellow-Gruppe Umwelt-Genomik (Stukenbrock)

Die Arbeit der Gruppe Umwelt-Genomik fokussiert sich auf die Erforschung der Adaption von Parasiten zu ihren Wirten und zu der Umgebung, in der sie existieren. Als Modellsystem nutzen wir eine Gruppe eng verwandter pflanzlicher, pathogener Pilze von der Gattung Zymoseptoria. Wir nutzen genomische, transkriptomische, experimentelle und molekulare Ansätze, um die adaptive Evolution und Diversifikation von Zymoseptoria zu verstehen. In einer aktuell bearbeiteten Studie untersuchen wir die Wichtigkeit von verschiedenen Histon-Modifikationen auf die Gen-Regulation und Genom-Stabilität.

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John Baines ist seit April 2009 Professor für Evolutionäre Genomik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Als Teil des Exzellenzclusters „Inflammation at Interfaces“ ist seine Berufung aufgeteilt zwischen der Medizinischen Fakultät der CAU und dem Max-Planck-Institut (MPI) für Evolutionsbiologie im nahegelegenen Plön.

Gast Gruppe Evolutionäre Genomik (Baines)

John Baines ist seit April 2009 Professor für Evolutionäre Genomik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Als Teil des Exzellenzclusters „Inflammation at Interfaces“ ist seine Berufung aufgeteilt zwischen der Medizinischen Fakultät der CAU und dem Max-Planck-Institut (MPI) für Evolutionsbiologie im nahegelegenen Plön. [mehr]
Wir untersuchen wie Artengemeinschaften auf Änderungen von genetischer Vielfalt, Evolution, Änderungen in intrinsischen und extrinsischen Parametern und der Nahrungsnetzstruktur reagieren. Dabei wollen wir verstehen, wie sich ökologisch wichtige Merkmale unter verschiedenen Umweltbedingungen ausprägen und wie sich diese Merkmaländerungen auf ökologische Prozesse auswirken (sogenannte ‘eco-evolutionary feedback’ Dynamiken). Des Weiteren wollen wir analysieren wie phänotypische Merkmale auf genetischer Ebene reguliert bzw. determiniert werden und welche Bedingungen notwendig sind, um genetische Variabilität innerhalb einer Population aufrecht zu erhalten (am Beispiel der Evolution geschlechtlicher Fortpflanzung).

Forschungsgruppe Dynamiken von Artengemeinschaften (Becks)

Wir untersuchen wie Artengemeinschaften auf Änderungen von genetischer Vielfalt, Evolution, Änderungen in intrinsischen und extrinsischen Parametern und der Nahrungsnetzstruktur reagieren. Dabei wollen wir verstehen, wie sich ökologisch wichtige Merkmale unter verschiedenen Umweltbedingungen ausprägen und wie sich diese Merkmaländerungen auf ökologische Prozesse auswirken (sogenannte ‘eco-evolutionary feedback’ Dynamiken). Des Weiteren wollen wir analysieren wie phänotypische Merkmale auf genetischer Ebene reguliert bzw. determiniert werden und welche Bedingungen notwendig sind, um genetische Variabilität innerhalb einer Population aufrecht zu erhalten (am Beispiel der Evolution geschlechtlicher Fortpflanzung). [mehr]
Die Etablierung von Parasiten-Lebenszyklen im Labor ermöglicht uns, die Wechselwirkungen von Stichlingen und ihren Parasiten in kontrollierten Laborexperimenten zu untersuchen. Dabei interessieren uns besonders die immunologischen und immungenetischen Anpassungen, mit denen Stichlinge aus verschiedenen Populationen und Habitattypen (Seen, Flüsse, Ostsee) ihre Resistenz gegenüber einer sich ständig ändernden Parasitenfauna optimieren. Für Untersuchungen, wie wiederum Parasiten sich an das Immunsystem ihrer Wirte anpassen, verwenden wir den Stichlings-spezifischen Bandwurm <em>Schistocephalus solidus</em> als Modell.

Forschungsgruppe Parasitologie

Die Etablierung von Parasiten-Lebenszyklen im Labor ermöglicht uns, die Wechselwirkungen von Stichlingen und ihren Parasiten in kontrollierten Laborexperimenten zu untersuchen. Dabei interessieren uns besonders die immunologischen und immungenetischen Anpassungen, mit denen Stichlinge aus verschiedenen Populationen und Habitattypen (Seen, Flüsse, Ostsee) ihre Resistenz gegenüber einer sich ständig ändernden Parasitenfauna optimieren. Für Untersuchungen, wie wiederum Parasiten sich an das Immunsystem ihrer Wirte anpassen, verwenden wir den Stichlings-spezifischen Bandwurm Schistocephalus solidus als Modell. [mehr]
Die Koevolution zwischen Wirten und ihren Parasiten gilt zunehmend als einer der wichtigsten Treiber für die Evolution genetischer Diversität. Wir interessieren uns für die evolutionären Faktoren, die die funktionelle Diversität des Immunsystem von der Sequenzebene bis hin zu genomischer Organisation und Proteinstruktur formen.

Emmy Noether-Forschungsgruppe Evolutionäre Immungenomik (Lenz)

Die Koevolution zwischen Wirten und ihren Parasiten gilt zunehmend als einer der wichtigsten Treiber für die Evolution genetischer Diversität. Wir interessieren uns für die evolutionären Faktoren, die die funktionelle Diversität des Immunsystem von der Sequenzebene bis hin zu genomischer Organisation und Proteinstruktur formen. [mehr]
<p>Während seiner Zeit als Direktor am MPI für Limnologie entwickelte Winfried Lampert einen evolutionären Ansatz zum Verständnis der Interaktionen in aquatischen Ökosystemen. Ein Ergebnis dieser Arbeit war die Etablierung des Kleinkrebses <em>Daphnia</em> (Wasserfloh) als Modellorganismus für ökologische und ökogenomische Forschung. Seit 2011 das Genom von <em>Daphnia pulex</em> veröffentlicht wurde, ist dieses Ziel erreicht.</p>

Emeritus Gruppe Lampert

Während seiner Zeit als Direktor am MPI für Limnologie entwickelte Winfried Lampert einen evolutionären Ansatz zum Verständnis der Interaktionen in aquatischen Ökosystemen. Ein Ergebnis dieser Arbeit war die Etablierung des Kleinkrebses Daphnia (Wasserfloh) als Modellorganismus für ökologische und ökogenomische Forschung. Seit 2011 das Genom von Daphnia pulex veröffentlicht wurde, ist dieses Ziel erreicht.

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Das Schwerpunktthema der Emeritus Gruppe Milinski ist die Fortführung des Themas Evolution von Kooperation zwischen Egoisten, welche durch Voraussagen neuer evolutionstheoretischer Modelle empirisch untersuchbar geworden ist. <br />Desweiteren untersucht Milinski weiterhin die sexuelle Fortpflanzung und Partnerwahl anhand des Dreistachligen Stichlings.

Emeritus Gruppe Milinski

Das Schwerpunktthema der Emeritus Gruppe Milinski ist die Fortführung des Themas Evolution von Kooperation zwischen Egoisten, welche durch Voraussagen neuer evolutionstheoretischer Modelle empirisch untersuchbar geworden ist.
Desweiteren untersucht Milinski weiterhin die sexuelle Fortpflanzung und Partnerwahl anhand des Dreistachligen Stichlings. [mehr]
 
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