Die Plöner Winter Talks

Die Plöner Winter-Talks sind eine Reihe öffentlicher Vorträge die in den Wintermonaten, von Dezember bis März, an unserem Institut angeboten werden. Überweigend geht es hier darum, die derzeitige Forschungsarbeit unseres Instituts der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Vorträge finden jeweils um 19 Uhr im Hörsaal im Interimsgebäude statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

 

 

Evolutionäre Medizin:  
Was hat die Evolutionsbiologie der biomedizinischen Forschung zu bieten?

Prof. John Baines
Forschungsgruppe Evolutionsmedizin

Dienstag, 28. Februar 2023
19 Uhr, Hörsaal (Interimsgebäude)

Die Evolutionäre Medizin stellt die Schnittstelle zwischen den beiden großen Themenbereichen Evolutionsbiologie und Medizin dar. In der Vergangenheit gab es nur wenig Austausch zwischen diesen beiden Feldern. Jedoch verdeutlichen die aktuellen Herausforderungen in der Biomedizin, welchen großen Stellenwert und welche Bedeutung die Evolution in der modernen Medizin einnimmt.

In seinem Vortrag wird Prof. Dr. John Baines, Professor am Institut für Experimentelle Medizin der Universität Kiel sowie Forschungsgruppenleiter für Evolutionsmedizin am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, die historischen Entwicklungen skizzieren, die zu einer wachsenden Gemeinschaft von Fachleuten in der Evolutionsmedizin geführt haben. Ebenso wird er einige der wichtigsten Anwendungen vorstellen, die zu wegweisenden neuen Erkenntnissen in Bereichen wie der Infektionsbiologie und der Krebsforschung führten.

 

Sonne, Mond und Sterne -  woher wissen Organismen wie spät es ist?
Jule Neumann
Forschungsgruppe Biologische Uhren

Dienstag, 28. März 2023
19 Uhr, Hörsaal (Interimsgebäude)

Das Leben auf der Erde wird von immer wiederkehrenden Umweltzyklen bestimmt. Dazu gehören die Jahreszeiten, der Mondzyklus, Tag & Nacht und die Gezeiten. Mit diesen Zyklen sind vorhersehbare Veränderungen der Umwelt, wie z. B. Temperatur, verbunden. In Organismen haben sich deshalb innere Zeitmesser, sogenannte biologische Uhren, herausgebildet. Diese erlauben Organismen, sich auf die veränderten Umweltbedingungen schon vorab einzustellen, also z. B. Anti-Frost-Proteine zu produzieren, um im Winter nicht zu erfrieren. Aber wie funktionieren diese biologischen Uhren eigentlich? Und wie werden sie gestellt?

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