Fritz-Frank-Preis für Markéta Kaucká und Alexandros Vezyrakis

22. September 2026

Die beiden diesjährigen Fritz-Frank-Preise gingen an Forschende des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön: Markéta Kaucká und Alexandros Vezyrakis wurden von der Deutschen Gesellschaft für Säugetierkunde für ihre wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand bei der Jahrestagung in Berlin statt, mit der die Gesellschaft ihr 100-jähriges Bestehen feierte.

Markéta Kaucká erhielt den Preis für ihre Forschung zur Frage, wie unterschiedliche Gesichtsformen bei Säugetieren während der Embryonalentwicklung entstehen. Sie untersucht, wie evolutionäre Veränderungen in Entwicklungsprozessen zur Vielfalt dieser Formen beitragen. Am Institut leitet sie die Forschungsgruppe „Evolutionary Developmental Dynamics“.

Alexandros Vezyrakis wurde für seine Doktorarbeit „Understanding individual differences in problem-solving behaviour in wild mice“ gewürdigt. Darin untersuchte er, wie sich wildlebende Mäuse beim Lösen von Problemen unterscheiden. Die Arbeiten entstanden in der Forschungsgruppe von Anja Guenther am Institut.

Mit dem Fritz-Frank-Preis würdigt die Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus allen Bereichen der Säugetierforschung.

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