Wiederholung: KI - Von Science-Fiction zur Alltagsrealität
 

Das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön freut sich, Dr. Carsten Fortmann-Grotes Vortrag erneut anbieten zu können.

16. April 2024

Die Künstliche Intelligenz (KI) hat längst den Sprung von der Science-Fiction in unseren Alltag geschafft und prägt ihn zunehmend. Vom autonomen Staubsauger über sprachgesteuerte Assistenten bis hin zu komplexen Anwendungen in der Forschung - die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Nachdem sein Vortrag im Januar auf großes Interesse stieß und einige Teilnehmer aufgrund von Platzmangel nicht teilnehmen konnten, freut sich Dr. Carsten Fortmann-Grote nun, am 30. April um 19 Uhr erneut die Funktionsweise von KI-Modellen anhand eines einfachen Beispiels beleuchten zu können.

Dr. Fortmann-Grote ist Leiter der Scientific Computing Unit am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. In seinem Vortrag möchte er besonders auf ein grundlegendes technisches Verständnis für Künstliche Intelligenz eingehen. Was steckt dahinter, wie funktioniert KI und wie sind aktuelle Berichte über KI zu interpretieren? Insbesondere wird Dr. Fortmann-Grote auf künstliche neuronale Netze eingehen, die große Datenmengen verarbeiten. Ebenso wird er erklären, wie komplexe Optimierungsprobleme mithilfe von evolutionären Algorithmen angegangen werden können. Das Zusammenspiel von Auslese und Vererbung spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung immer leistungsfähigerer Netzwerke.

Der Vortrag wird nicht nur theoretische Einblicke bieten, sondern den Teilnehmern auch die Möglichkeit geben, anhand eines interaktiven Computerexperiments selbst ein Netzwerk mit evolutionärem Algorithmus zu optimieren. Die Veranstaltung findet am 30. April im Hörsaal im Interimsgebäude gegenüber dem Haupteingang des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön statt. Einlass beginnt um 18:30 Uhr, Beginn ist um 19:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 70 Personen begrenzt. Das Max-Planck-Institut behält sich vor, den Einlass entsprechend ab dieser Anzahl zu regeln. Auch Medienvertreter sind herzlich willkommen.

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