Forschung am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie

Forschung am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie

Die Forschung am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie beschäftigt sich mit Themen rund um die Evolution. Zur Zeit gibt es drei Abteilungen mit mehreren Forschungsgruppen, sowie eine Reihe weiterer unabhängiger Forschungs- und Gastgruppen:

Die Forschungsgruppe befindet sich gerade im Aufbau.
Mehr Informationen finden Sie zunächst auf der Englischen Seite. [mehr]
Die Forschungsgruppe befindet sich gerade im Aufbau.
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Unsere Gruppe untersucht unter welchen Bedingungen Kooperation entstehen kann. Zu diesem Zweck übersetzen wir soziale Interaktionen in strategische Spiele. Diese Spiele können dann mit Hilfe verschiedener Methoden analysiert werden, durch Mathematik, Computersimulationen, oder Verhaltensexperimente.

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Die Gruppe von Diethard Tautz arbeitet an der Identifizierung und Charakterisierung von Genen, die an evolutionären Anpassungsprozessen beteiligt sind. Als Modellsystem nutzt sie die Hausmaus (Mus musculus). Es wird ein breites Spektrum genomischer und anderer Technologien verwendet.
Zur Abteilung gehören die Forschungsgruppe Bioinformatik (Haubold), die Forschungsgruppe Molekulare System Evolution (Dutheil) und die Forschungsgruppe Meiotische Rekombination und Genominstabilität (Odenthal-Hesse). [mehr]
Die Forschungsgruppe für evolutionäre Theorie untersucht die zeitliche und räumliche Dynamik der Evolution. Wir wenden dabei Methoden der Mathematik, sowie Computersimulationen an. Unser Team ist interdisziplinär und besteht aus Biologen, Physikern, Mathematikern, Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern. [mehr]
Die Gruppe arbeitet sowohl mit theoretischen als auch mit empirischen Ansätzen. Sie beschäftigt sich insbesondere mit experimentellen Populationen von Mikroben, um evolutionsbiologische Prozesse zu untersuchen. Evolutionäre Übergänge zum Individualismus und der Ursprung von Vielzelligkeit üben eine grosse Faszination auf die Gruppe aus. [mehr]

Mit unserer Forschung möchten wir verstehen, welche Gene dafür verantwortlich sind, dass ein Zugvogel weiß, wie er sein Überwinterungsgebiet findet und wann er losfliegen muss um rechtzeitig anzukommen, und welche Signalwege hierbei eine Rolle spielen.

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Unsere Arbeit zielt darauf ab, die molekularen Grundlagen der Monduhr (circalunare Uhr) zu ermitteln. Gleichzeitig untersuchen wir, wie die Evolution biologische Uhren formt und so zeitliche Anpassungen an bestimmte Orte oder Lebensräume hervorbringt. Unser Modellorganismus, die marine Zuckmücke Clunio marinus (Diptera: Chironomidae), erlaubt es, beiden Fragen zugleich nachzugehen. [mehr]
Die Arbeit der Gruppe Umwelt-Genomik fokussiert sich auf die Erforschung der Adaption von Parasiten zu ihren Wirten und zu der Umgebung, in der sie existieren. Als Modellsystem nutzen wir eine Gruppe eng verwandter pflanzlicher, pathogener Pilze von der Gattung Zymoseptoria. Wir nutzen genomische, transkriptomische, experimentelle und molekulare Ansätze, um die adaptive Evolution und Diversifikation von Zymoseptoria zu verstehen. In einer aktuell bearbeiteten Studie untersuchen wir die Wichtigkeit von verschiedenen Histon-Modifikationen auf die Gen-Regulation und Genom-Stabilität.

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Evolution steht im Zentrum der aktuellen Antibiotika-Krise. Die Fähigkeit von Bakterien zur schnellen Anpassung wird jedoch bei der Entwicklung von Therapien meist ignoriert. Meine Arbeitsgruppe beleuchtet die evolutionären Mechanismen, die die bakterielle Anpassung an Antibiotika verstärken oder einschränken können. [mehr]
John Baines ist seit April 2009 Professor für Evolutionäre Genomik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Als Teil des Exzellenzclusters „Inflammation at Interfaces“ ist seine Berufung aufgeteilt zwischen der Medizinischen Fakultät der CAU und dem Max-Planck-Institut (MPI) für Evolutionsbiologie im nahegelegenen Plön. [mehr]
Die Etablierung von Parasiten-Lebenszyklen im Labor ermöglicht uns, die Wechselwirkungen von Stichlingen und ihren Parasiten in kontrollierten Laborexperimenten zu untersuchen. Dabei interessieren uns besonders die immunologischen und immungenetischen Anpassungen, mit denen Stichlinge aus verschiedenen Populationen und Habitattypen (Seen, Flüsse, Ostsee) ihre Resistenz gegenüber einer sich ständig ändernden Parasitenfauna optimieren. Für Untersuchungen, wie wiederum Parasiten sich an das Immunsystem ihrer Wirte anpassen, verwenden wir den Stichlings-spezifischen Bandwurm Schistocephalus solidus als Modell. [mehr]
Die Koevolution zwischen Wirten und ihren Parasiten gilt zunehmend als einer der wichtigsten Treiber für die Evolution genetischer Diversität. Wir interessieren uns für die evolutionären Faktoren, die die funktionelle Diversität des Immunsystem von der Sequenzebene bis hin zu genomischer Organisation und Proteinstruktur formen. [mehr]
Das Schwerpunktthema der Emeritus Gruppe Milinski ist die Fortführung des Themas Evolution von Kooperation zwischen Egoisten, welche durch Voraussagen neuer evolutionstheoretischer Modelle empirisch untersuchbar geworden ist.
Desweiteren untersucht Milinski weiterhin die sexuelle Fortpflanzung und Partnerwahl anhand des Dreistachligen Stichlings. [mehr]
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