Forschungsmeldungen und Pressemitteilungen

Herzlich willkommen auf unserer Seite für Presse- und Forschungsmeldungen! Hier geben wir Einblicke in aktuelle Ereignisse an unserem Institut und liefern brandneue Erkenntnisse aus der Welt der Evolutionsbiologie. Tauchen Sie ein und bleiben Sie stets informiert.
Der Vollmond ist hell erleuchtet neben der Silhouette einer Person, die einen dunklen Pullover trägt, auf schwarzem Hintergrund.

Das GEO-Magazin stellt in seiner April-Ausgabe die Monduhr-Forschung von Tobias Kaiser am MPI für Evolutionsbiologie in Plön vor. Im Fokus steht Clunio marinus, ein weltweit einzigartiges Modellsystem für die Erforschung biologischer Rhythmen.
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Eine kleine graue Maus steht auf einem Tisch, umgeben von einigen verstreuten Krümeln und einem roten Objekt darunter.

Eine neue Studie an Hausmäusen zeigt, dass Tierpersönlichkeit die Lebensgeschichte nicht unter allen Bedingungen gleich beeinflusst. Vielmehr hängt der Zusammenhang zwischen Verhalten, Fortpflanzung und Überleben stark von der Umwelt ab — insbesondere von der Qualität des Futters. In Umwelten mit Standardfutter lebten explorativere Weibchen schneller, während bei hochwertigem Futter Verhaltensweisen der Stressbewältigung wichtiger wurden. mehr

Ein großes Fragezeichen teilt das Bild in zwei Richtungen. Links Symbole für Schutz, wie Impfstoff und Maske, rechts Symbole für Risiken, wie Virus und Alkohol. Symbole für Gesundheit und Technologie sind präsent.

Ein interdisziplinäres Autor:innenteam aus Kanada, Österreich, den USA und Deutschland skizziert, wie sich Immuno-Epidemiologie und individuelle Entscheidungen zu nichtpharmazeutischen Maßnahmen (NPIs) künftig gemeinsam verstehen lassen – und welche Daten dafür fehlen. mehr

Sanduhr

Eine neue Studie zeigt, dass das Sanduhr-Modell der Embryonalentwicklung nicht nur auf Ebene ganzer Embryonen, sondern bereits in einzelnen Zelllinien sichtbar ist. Forschende des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie und der Universität Kiel konnten nachweisen, dass Zellen verschiedener Arten in der mittleren Entwicklungsphase besonders ähnliche genetische Programme nutzen. Das eröffnet eine neue Perspektive auf die Frage, wie konservierte Entwicklungsprozesse und artspezifische Unterschiede entstehen. mehr

Illustration der Genetik und Evolution mit einem menschlichen Körper, DNA-Strängen, Pflanzen und wissenschaftlichen Symbolen wie Ratten und Diagrammen.

Ein Perspektivenartikel in „Genetics“ plädiert für einen Paradigmenwechsel, um komplexe Genwirkungen im Zusammenspiel mit Umwelt und genetischem Hintergrund aufzuklären. mehr

Illustration eines Teichs mit Tieren wie Hirsch, Vögeln und Fischen. Diagramme und Linien zeigen ökologische Beziehungen und unterirdische Netzwerke.

In artenreichen Lebensgemeinschaften sind wenige Arten dominant, viele bleiben selten – und die Zusammensetzung wechselt ständig. Forschende zeigen, dass sich diese Muster mit drei Grundzutaten erstaunlich gut nachbilden lassen. mehr

Drei Glasbehälter mit gelber Flüssigkeit stehen auf einem Metallgestell. Sie sind von blauem Licht beleuchtet, das Reflexionen auf der Oberfläche erzeugt.

Bei Pseudomonas fluorescens SBW25 entstehen binnen weniger Tage mattenartige Strukturen an der Grenze zwischen Luft und Flüssigkeit – möglich wird das durch ein vorübergehendes „Gerüst“ der Vorfahren, anschließende Abwanderung und einen molekularen Schalter zwischen Bleiben und Bewegen. mehr

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