Willkommen am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie

Willkommen am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie

Das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie ist eine Institution mit internationaler Ausrichtung, dessen Forschung sich auf die Prinzipien, Mechanismen und Auswirkungen des evolutionären Wandels konzentriert.
Es besteht aus drei Abteilungen (Evolutionsgenetik, Evolutionstheorie und Mikrobielle Populationsbiologie) und einer Reihe von unabhängigen Forschungsgruppen. Es beschäftigt fast 200 Mitarbeiter aus mehr als 30 Nationen.
IMPRS-Klausurtagung in Flensburg

IMPRS-Klausurtagung in Flensburg

60 Doktorandinnen und Doktoranden (DRs) genossen ihr erstes persönliches Retreat seit drei Jahren.

Das diesjährige IMPRS-Retreat fand in der Zeit vom 4. bis zum 6. Oktober in Flensburg statt, was viele der Teilnehmer nutzen um mit dem Zug anzureisen. Anstelle der üblichen Vorträge und Postersitzungen hatte das Organisationsteam ein Programm zusammengestellt, welches den Teilnehmern Zeit für einen informellen Austausch untereinander, mit den anwesenden Gruppenleitern sowie den Gastrednern Jens Krause von der Humboldt-Universität Berlin und Mathieu Groussin von der CAU Kiel gab.
 

Spieler verfolgen das Ungleichgewicht der Kooperation in ihrer wiederholten Interaktion.

Evolution der Kooperation durch kumulative Reziprozität

Das Verständnis von gegenseitiger Kooperation ist ein Schlüsselelement, um zu verstehen, wie Menschen zusammenarbeiten. Ob Freunde, die sich gegenseitig einen Gefallen tun, Tiere, die Nahrung oder Hilfsleistungen austauschen, oder Nationen, die ihre Politik koordinieren - all das sind im Wesentlichen kooperative Interaktionen. Solche Interaktionen setzen voraus, dass Menschen bereit sind, anderen zu helfen, sich aber auch wehren, wenn sie ausgenutzt werden. Doch welche Regeln sorgen dafür, dass die Zusammenarbeit gedeihen kann ohne ausgenutzt zu werden?
 

Soziale Belohnung

Warum lernen wir, kooperatives Verhalten zu belohnen?

Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts in Plön zeigen, dass Reputationseffekte eine Schlüsselrolle dabei spielen, zu erklären welche Verhaltensweisen Menschen belohnen. Mithilfe der Spieltheorie untersuchen sie, warum Individuen lernen, Belohnungen verantwortungsvoll einzusetzen um gezielt soziale Verhaltensweisen zu fördern.

Hinrich Schulenberg

Kieler Evolutionsbiologe Schulenburg erneut zum Max-Planck-Fellow berufen

Max-Planck-Gesellschaft ehrt CAU-Professor für sein wissenschaftliches Wirken und die Förderung der Evolutionsforschung im Kieler Raum

Der Moran-Bd-Aktualisierungsmechanismus mit kontinuierlicher Mutation wird für einen kleinen Graphen gezeigt. Ein Individuum wird zunächst ausgewählt, um sich mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zu seiner Fitness fortzupflanzen. Der Nachkomme mutiert mit einer Wahrscheinlichkeit von μ, und seine Fitness f' wird aus einer Verteilung ρ(f',f) gezogen, wobei f die Fitness des Elternteils ist. Ein benachbartes Individuum wird dann zufällig aus den benachbarten Knoten ausgewählt, um zu sterben, und der Nachkomme wird in den leeren Knoten gesetzt.

Welche Populationsstrukturen maximieren die evolutionäre Fitness?

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Plön haben gezeigt, dass Populationsstrukturen, die den Effekt von Selektion verstärken, nicht unbedingt auch zu einer höheren Fitness führen. Stattdessen ist entscheidend für eine Maximierung der Fitness, dass nachteilige Mutationen davon abgehalten werden, sich durchzusetzen.

Neue Bakterienart im Darm entdeckt

Neue Bakterienart im Darm entdeckt

Forschende vom MPI-EB Plön und der CAU versprechen sich von neu beschriebener Art ein besseres Verständnis der Evolution der Gattung Bacteroides als Teil einer gesunden Mikrobiota.

Alexandra Zoe Worden ist zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt worden.  Sie ist Professorin für Ökologie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und an der Universität Kiel. Außerdem ist sie Max-Planck-Fellow am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Todd Walsh/MBARI

Forscherin aus Schleswig-Holstein wird Mitglied der Leopoldina
 

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina hat Alexandra Zoe Worden, Professorin für die Biologie ozeanischer Ökosysteme am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie Max-Planck-Fellow am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön, im Mai zum neuen Mitglied gewählt. Die Mitgliedsurkunde wird im April 2023 in einer feierlichen Zeremonie überreicht. Die Leopoldina vertritt die deutsche Forschung im Ausland. Mit rund 1.600 Mitgliedern aus mehr als 30 Ländern ist sie die größte Wissenschaftsakademie in Deutschland und bündelt Expertise aus nahezu allen Forschungsbereichen.

Der Weg zum Fitness Gipfel. Je jünger die Gene desto schneller passen sie sich an.

Junge Gene passen sich schneller an als Alte

Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön und der University of Sussex in Großbritannien zeigt, dass das Alter eines Gens bestimmt, wie schnell es sich anpasst. Diese Erkenntnisse demonstrieren, wie die Evolution der Gene als "adaptiver Spaziergang" durch die Zeit verläuft.

Volvox Tochterkolonien innerhalb einer Volvox Mutterkolonie.

Entwicklung und ökologischer Wettbewerb mehrzelliger Lebenszyklen

Neue Studien des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie zeigen, dass eine Konkurrenz zwischen verschiedenen evolutionären Entwicklungsstadien mehrzelliger Lebenszyklen wichtig für die Entwicklung einer gesamten Population sein kann. Ohne direkte Konkurrenz entscheidet nur die Wachstumsrate einer Population, welcher Lebenszyklus sich durchsetzt. Eine ökologische Konkurrenz dagegen kann zur Selektion von völlig anderen Lebenszyklen führen.
 

Disocuri Workshop

Erfolgreicher Abschluss des Disocuri-Workshops “Physikalische und chemische Determinanten der biologischen Evolution”

In der Woche vom 5. bis 9. September 2022 fand am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön ein Workshop zum Thema „Physikalische und chemische Determinanten der biologischen Evolution“ statt. Ziel des Workshops war es die Kooperation mit dem Dioscuri Zentrum für Physik und Chemie von Bakterien des Instituts für Physikalische Chemie PAN in Warschau, Polen, unter der Leitung von Bartek Waclaw, zu vertiefen.

Individuelle Genetik bestimmt Zusammensetzung des Darmmikrobioms mit

Individuelle Genetik bestimmt Zusammensetzung des Darmmikrobioms mit

Forschungsteam des SFB 1182 findet in großer Genomstudie Hinweise, die auf einen bestimmenden Einfluss des Genoms auf die Zusammensetzung der mikrobiellen Besiedlung eines Organismus hindeuten

Das T6SS, ein Alleskönner vieler – aber nicht aller - Bakterien

Das T6SS, ein Alleskönner vieler – aber nicht aller - Bakterien

Das Typ-VI-Sekretionssystem (T6SS) ist ein molekularer Mechanismus, der es bestimmten Bakterien ermöglicht, Konkurrenten zu töten, Wirtszellen zu manipulieren und Nährstoffe aufzunehmen. Wer möchte solche Superkräfte missen? Tatsächlich ist dieser Sekretionsapparat unter den Bakterien weit verbreitet. Gleichzeitig gibt es aber auch viele Bakterienspezies, denen diese Eigenschaft völlig fehlt. Selbst unter den Stämmen derselben Art haben einige ein T6SS und andere nicht. Womit könnte das zusammenhängen?
 

Schleswig-Holsteins größte Wissenschaftsveranstaltung ist zurück 

Schleswig-Holsteins größte Wissenschaftsveranstaltung ist zurück
 

„Nacht der Wissenschaft“ kehrt 2022 als Festival zurück
 

Grundsteinlegung: Neubau offiziell begonnen

Grundsteinlegung: Neubau offiziell begonnen

Die Gründungsarbeiten am Ufer des Schöhsee sind geschafft. Die Grundsteinlegung ist nun offizieller Baustart für das neue Gebäude des Forschungsinstituts in Plön.

Bei schneller Impfkampagne kann ein strikter Lockdown die Entstehung resistenter Viren verhindern

Bei schneller Impfkampagne kann ein strikter Lockdown die Entstehung resistenter Viren verhindern

Die COVID-19-Pandemie führte weltweit zu einer nie da gewesenen Reaktion in Form von Social Distancing und Lockdown. Die größte Hoffnung ruht derzeit auf der weltweiten Impfung gegen das Virus. Dabei geht man davon aus, dass die sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten allmählich wieder verstärkt werden können, wenn mehr und mehr Menschen geimpft sind. Eine Lockerung des Social Distancing in Verbindung mit einem erhöhten Selektionsdruck auf das Virus durch die Impfung führt allerdings wahrscheinlich zur Entwicklung von Impfstoffresistenzen. Wissenschaftler der Harvard Universität haben gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Israel und dem Plöner Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie ein Modell dafür untersucht, wie man diesen Effekt vermeiden könnte.

Warum altern wir? Die Rolle der natürlichen Selektion

Warum altern wir? Die Rolle der natürlichen Selektion

Die Evolution des Alterns ist in der theoretischen Evolutionsforschung ein besonders spannendes Feld. Wissenschaftler versuchen herauszufinden, warum und wann sich das Phänomen des Alterns im Laufe der Evolution entwickelt hat. Dabei können mathematische Modelle helfen, Theorien zum besseren Verständnis des Alterns zu entwickeln. Auch am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön wurde in der Abteilung Evolutionstheorie hieran in den letzten Jahren intensiv geforscht.
 

Impfungen für Tiere mit ausbreitungsfähigen Viren

Impfungen für Tiere mit ausbreitungsfähigen Viren

1974 haben Forschende erstmals einen vermehrungsfähigen genetisch veränderten Virus erzeugt. Seitdem gibt es Konsens darüber, dass wahrscheinlich viele in das Erbgut von Viren eingebrachte Veränderungen bei einer Freisetzung in die Umwelt instabil sind. Aus diesem Grund würden viele Virologinnen und Virologen eine Freisetzung genetisch veränderter Viren ablehnen, die die Fähigkeit zur Ausbreitung unter ihren Wirtsorganismen beibehalten haben. Forschende aus Plön, Kapstadt und Los Angeles weisen nun in einem Diskussionsbeitrag darauf hin, dass trotz dieser Bedenken in Europa und den USA sich selbst ausbreitende Impfstoffe erforscht werden. Sie sollen die Verbreitung von Tierkrankheiten oder deren Übergreifen auf den Menschen begrenzen.

Dem Ursprung von Cholerapandemien auf der Spur

Dem Ursprung von Cholerapandemien auf der Spur

Das Bakterium Vibrio cholerae ist der Erreger der Durchfallerkrankung Cholera und verantwortlich für sieben bekannte Pandemien. Die siebte Cholerapandemie begann 1961 und ist immer noch aktiv. Anders als vorherige Pandemien wird sie durch Cholerastämme eines leicht veränderten Typs hervorgerufen. Wie kam es zur Entwicklung und Ausbreitung der veränderten Cholerastämme, was könnte zu deren Erfolg beigetragen haben? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie Plön und der CAU Kiel haben in einem internationalen Team mit Kollegen des City College New York und der University of Texas Rio Grande Valley nun neue Erkenntnisse über einen molekularen Mechanismus gewonnen, der einen Einblick in die Interaktionen zwischen Cholerabakterien gewährt und eine Rolle bei dem Aufkommen der siebten Pandemie gespielt haben könnte.
 

Nachrichten

Das diesjährige IMPRS-Retreat fand in der Zeit vom 4. bis zum 6. Oktober in Flensburg statt, was viele der Teilnehmer nutzen um mit dem Zug anzureisen. Anstelle der üblichen Vorträge und Postersitzungen hatte das Organisationsteam ein Programm ...

Das Verständnis von gegenseitiger Kooperation ist ein Schlüsselelement, um zu verstehen, wie Menschen zusammenarbeiten. Ob Freunde, die sich gegenseitig einen Gefallen tun, Tiere, die Nahrung oder Hilfsleistungen austauschen, oder Nationen, die ihre ...

Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts in Plön zeigen, dass Reputationseffekte eine Schlüsselrolle dabei spielen, zu erklären welche Verhaltensweisen Menschen belohnen. Mithilfe der Spieltheorie untersuchen sie, warum Individuen lernen ...

- Gemeinsame Pressemitteilung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie, Plön –

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Unser Radelmeter des diesjährigen Stadtradelns in Plön.
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