Willkommen am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie

Das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie ist eine Institution mit internationaler Ausrichtung, dessen Forschung sich auf die Prinzipien, Mechanismen und Auswirkungen des evolutionären Wandels konzentriert.
Es besteht aus drei Abteilungen (Evolutionsgenetik, Evolutionstheorie und Mikrobielle Populationsbiologie) und einer Reihe von unabhängigen Forschungsgruppen. Es beschäftigt fast 200 Mitarbeiter aus mehr als 30 Nationen.

International Max-Planck Research School for Evolutionary Biology: Apply now!

Applications for 2022 are now open. This year's program starts 19  September. If you are a motivated, career-minded, and curiosity-driven individual with a passion for evolutionary biology, then we would be delighted to hear from you. The deadline is 8 February 2022. 
The Max Planck Society and the University of Kiel are equal opportunity employers.

Eva Stukenbrock zum Mitglied der französischen Akademie der Wissenschaften ernannt

Kieler Professorin und Max-Planck-Fellow wird für ihre herausragenden Forschungsarbeiten zum Einfluss der Pilze auf Gesundheit, Ernährung und Umwelt geehrt.

Impfungen für Tiere mit ausbreitungsfähigen Viren

1974 haben Forschende erstmals einen vermehrungsfähigen genetisch veränderten Virus erzeugt. Seitdem gibt es Konsens darüber, dass wahrscheinlich viele in das Erbgut von Viren eingebrachte Veränderungen bei einer Freisetzung in die Umwelt instabil sind. Aus diesem Grund würden viele Virologinnen und Virologen eine Freisetzung genetisch veränderter Viren ablehnen, die die Fähigkeit zur Ausbreitung unter ihren Wirtsorganismen beibehalten haben. Forschende aus Plön, Kapstadt und Los Angeles weisen nun in einem Diskussionsbeitrag darauf hin, dass trotz dieser Bedenken in Europa und den USA sich selbst ausbreitende Impfstoffe erforscht werden. Sie sollen die Verbreitung von Tierkrankheiten oder deren Übergreifen auf den Menschen begrenzen.

Erneute DFG-Förderung für klinisch Forschende in der Evolutionären Medizin
 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Clinician Scientist-Programm CSEM an der Medizinischen Fakultät der CAU mit weiteren rund 700.000 Euro.
CSEM steht für „Clinician Scientists Program in Evolutionary Medicine“, auf Deutsch „klinisch Forschende in der Evolutionären Medizin“. 2019 startete das Fortbildungsprogramm an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität (CAU) mit einer Anschubfinanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für zunächst drei Jahre. Jetzt sagte die DFG auch die Finanzierung für weitere zwei Jahre zu.

Dem Ursprung von Cholerapandemien auf der Spur

Das Bakterium Vibrio cholerae ist der Erreger der Durchfallerkrankung Cholera und verantwortlich für sieben bekannte Pandemien. Die siebte Cholerapandemie begann 1961 und ist immer noch aktiv. Anders als vorherige Pandemien wird sie durch Cholerastämme eines leicht veränderten Typs hervorgerufen. Wie kam es zur Entwicklung und Ausbreitung der veränderten Cholerastämme, was könnte zu deren Erfolg beigetragen haben? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie Plön und der CAU Kiel haben in einem internationalen Team mit Kollegen des City College New York und der University of Texas Rio Grande Valley nun neue Erkenntnisse über einen molekularen Mechanismus gewonnen, der einen Einblick in die Interaktionen zwischen Cholerabakterien gewährt und eine Rolle bei dem Aufkommen der siebten Pandemie gespielt haben könnte.
 

Transposons: Welche Rolle spielen sie in der Genomentwicklung?

Transposons oder "Transponierbare Elemente (TEs)“ sind kleine DNA-Abschnitte, die in fast allen Genomen im Stammbaum des Lebens zu finden sind. Ihre Funktion ist nicht vollständig geklärt, aber ihre Eigenschaften sind bemerkenswert: Sie können sich in die DNA integrieren und sich dort auch unabhängig von ihrem Wirt reproduzieren. Daher wird angenommen, dass die Vermehrung von TEs entscheidend zur Genomgröße der Eukaryonten beigetragen hat. TEs kommen jedoch auch in Prokaryonten vor, die viel kleinere Genome haben. Außerdem sind deren Genome deutlich gestrafft, was bedeutet, dass ein viel geringerer Anteil nicht codierend ist. Was steckt dahinter?

Plöner Nachwuchswissenschaftler erhält Kiel-Life-Science-Postdoc-Award

Der Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science (KLS) hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung seine erfolgreichsten Nachwuchsforschenden des vergangenen Jahres mit dem KLS Postdoc Award ausgezeichnet. Neben Lukas Pfeifer vom Pharmazeutischen Institut der CAU wurde, in der medizinischen Kategorie, auch Michael Raatz aus der Abteilung Evolutionstheorie (Arne Traulsen) des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön geehrt.
 

Corona-Pandemie verständlich erklärt

Die Abteilung Evolutionstheorie hat wissenschaftliche Informationen zum Thema Corona-Pandemie für die Öffentlichkeit aufbereitet und auf einer Website online gestellt.

Nachrichten

Kieler Professorin wird für ihre herausragenden Forschungsarbeiten zum Einfluss der Pilze auf Gesundheit, Ernährung und Umwelt geehrt.
 

1974 haben Forschende erstmals einen vermehrungsfähigen genetisch veränderten Virus erzeugt. Seitdem gibt es Konsens darüber, dass wahrscheinlich viele in das Erbgut von Viren eingebrachte Veränderungen bei einer Freisetzung in die Umwelt instabil ...

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Clinician Scientist-Programm CSEM an der Medizinischen Fakultät der CAU mit weiteren rund 700.000 Euro.
 

Das Bakterium Vibrio cholerae ist der Erreger der Durchfallerkrankung Cholera und verantwortlich für sieben bekannte Pandemien. Die siebte Cholerapandemie begann 1961 und ist immer noch aktiv. Anders als vorherige Pandemien wird sie durch ...

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